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	<title>Fachanwalt Baurecht</title>
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	<description>Baurecht I Fachanwalt für Baurecht</description>
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	<title>Fachanwalt Baurecht</title>
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	<item>
		<title>Klage Kündigungsschutz</title>
		<link>https://www.xn--fachanwalt-baurecht-dsseldorf-5bd.de/klage-kuendigungsschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schrader]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2016 10:57:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><span style="font-size: 16px;">K&uuml;ndigungsschutzklage</span></h2>
<p>Das K&uuml;ndigungsschutzgesetz regelt die Frist f&uuml;r die Klageerhebung der <strong>K&uuml;ndigungsschutzklage</strong> bzw. Klage K&uuml;ndigungsschutz.</p>
<p style="padding-left: 30px;">In &sect;&nbsp;4 des K&uuml;ndigungsschutzgesetzes hei&szlig;t es:</p>
<blockquote>
<p style="padding-left: 30px;">Will ein Arbeitnehmer geltend machen, dass eine K&uuml;ndigung sozial ungerechtfertigt oder aus anderen Gr&uuml;nden rechtsunwirksam ist, so muss er<strong> innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen <a href="http://www.xn--fachanwalt-arbeitsrecht-dsseldorf-gqd.de/kuendigung-anwalt/" target="_blank" rel="noopener">K&uuml;ndigung</a> Klage beim Arbeitsgericht auf Feststellung erheben,</strong> dass das Arbeitsverh&auml;ltnis durch die K&uuml;ndigung nicht aufgel&ouml;st ist. Im Falle des Paragrafen zwei K&uuml;ndigungsschutzgesetz ist die Klage auf Feststellung zu erheben, dass die &Auml;nderung der Arbeitsbedingungen sozial ungerechtfertigt oder aus anderen Gr&uuml;nden rechtsunwirksam ist. Hat der Arbeitnehmer Einspruch beim Betriebsrat eingelegt (&sect;&nbsp;3&nbsp;K&uuml;ndigungsschutzgesetz), so soll er der Klage die Stellungnahme des Betriebsrates beif&uuml;gen. Soweit die K&uuml;ndigung der Zustimmung einer Beh&ouml;rde dar, l&auml;uft die Frist zur Anrufung des Arbeitsgerichts erst von der Bekanntgabe der Entscheidung der Beh&ouml;rde an den Arbeitnehmer ab.</p>
<p style="padding-left: 30px;">&nbsp;(&hellip;)</p>
</blockquote>
<h2><span style="font-size: 16px;">Klagefrist: drei Wochen&nbsp;ab Zugang der schriftlichen K&uuml;ndigung</span></h2>
<p>Die Frist zur Erhebung der Klage betr&auml;gt also drei Wochen nach Zugang der <a href="http://www.xn--fachanwalt-arbeitsrecht-dsseldorf-gqd.de/kuendigung-muendlich-gueltig/" target="_blank" rel="noopener">schriftlichen K&uuml;ndigung</a>. Nach Ablauf der Klagefrist gilt die K&uuml;ndigung als wirksam, &sect; 7&nbsp;K&uuml;ndigungsschutzgesetz. Etwas anderes gilt, wenn der Arbeitnehmer an der Klageerhebung gehindert war. In diesem Fall sollte der Arbeitnehmer nach Wegfall der Hinderungsgr&uuml;nde K&uuml;ndigungsschutzklage erheben. Zugleich ist in diesem Fall ist Antrag auf Zulassung einer versp&auml;teten Klage zu stellen.</p>
<p>Der Antrag auf Zulassung einer versp&auml;teten Klage muss f&uuml;r die Angabe der die nachtr&auml;gliche zulassungsbegr&uuml;ndenden Tatsachen und der Mittel f&uuml;r deren Glaubhaftmachung enthalten der Antrag auf Zulassung einer Klage K&uuml;ndigungsschutz (K&uuml;ndigungsschutzklage) ist nur innerhalb von zwei Wochen nach Behebung des Hindernisses zul&auml;ssig. Nach Ablauf von sechs Monaten, von der vers&auml;umten Frist angerechnet, kann der Antrag nicht mehr gestellt werden. Das Verfahren &uuml;ber den Antrag auf nachtr&auml;gliche Zulassung ist mit dem Verfahren &uuml;ber die Klage zu verbinden. Das Arbeitsgericht kann das Verfahren zun&auml;chst auf die Verhandlung und Entscheidung &uuml;ber den Antrag beschr&auml;nken. In diesem Fall ergeht die Entscheidung durch Zwischenurteil, das wie ein Endurteil angefochten werden kann.</p>
<p>Hat das Arbeitsgericht auf einen Antrag auf nachtr&auml;gliche Klagezulassung nicht entschieden oder wird ein solcher Antrag erstmals vor dem Landesarbeitsgericht gestellt, entscheidet hier&uuml;ber den Kammer des Landesarbeitsgerichts. Vergleiche hierzu &sect; 5 K&uuml;ndigungsschutzgesetz.</p>
<p>Aufgrund der kurzen Klagefrist, die&nbsp;das K&uuml;ndigungsschutzgesetz vorgibt, sind die Parteien des Arbeitsvertrags zu einer schnellen &ndash; auch gerichtlichen &ndash; Kl&auml;rung gezwungen.</p>
<h4>Informationen zum Bereich Klage K&uuml;ndigungsschutz von Rechtsanwalt Joachim Schrader, Fachanwalt f&uuml;r Arbeitsrecht D&uuml;sseldorf</h4></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Abfindung Aufhebungsvertrag</title>
		<link>https://www.xn--fachanwalt-baurecht-dsseldorf-5bd.de/abfindung-aufhebungsvertrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schrader]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2016 21:08:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.xn--fachanwalt-arbeitsrecht-dsseldorf-gqd.de/?p=162</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><span style="font-size: 16px;">Abfindung Aufhebungsvertrag</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Abfindung Aufhebungsvertrag</p>
<p>Ein Aufhebungsvertrag regelt die einvernehmliche Beendigung eines Arbeitsvertrags. Je nach Situation und Branchenüblichkeit, Position und Betriebszugehörigkeit gestalten sich die Verhandlungen der Parteien zur Aufhebungsvereinbarung vielfältig. Ein Aufhebungsvertrag kann außerhalb eines arbeitsgerichtlichen Kündigungsschutzverfahrens bzw. außergerichtlich geschlossen werden. Im Prozess wird der Aufhebungsvertrag auch als Vergleich bezeichnet.</p>
<p>Die grundlegenden Informationen zur Abfindung vorab:</p>
<ul>
<li>ein Arbeitnehmer hat nicht grundsätzlich Anspruch auf Zahlung einer Abfindung, wenn der Arbeitgeber eine Kündigung ausspricht</li>
<li> der Arbeitgeber zahlt dennoch trotzdem häufig eine Abfindung, weil das Unternehmen das Risiko eines Gerichtsverfahrens vermeiden will und deshalb einen Aufhebungsvertrag abschließen möchte</li>
<li> üblicherweise werden Abfindungszahlungen von einem halben bis zu einem Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr gezahlt</li>
<li> wie hoch die Zahlung einer Abfindung tatsächlich ausfällt, hängt auch von der Branche ab, zum anderen spielt auch die Verhandlungsstrategie des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers bzw. der betroffenen Anwälte auf beiden Seiten eine große Rolle</li>
</ul>
<p>Im Aufhebungsvertrag werden üblicherweise Vereinbarungen zu folgenden Positionen verhandelt:</p>
<p><a href="http://www.xn--fachanwalt-arbeitsrecht-dsseldorf-gqd.de/abfindung-anwalt/" target="_blank" rel="noopener">Abfindungszahlungen auch bei Sozialplanabfindungen</a></p>
<p>Regelungen zur Rechten aus Betriebsvereinbarungen</p>
<p>Freistellung Regelungen zur Anrechnung</p>
<p>Insolvenzzuschuss und Pensionssicherung</p>
<p>Rückzahlungsklausel</p>
<p>Probezeit Verlängerung</p>
<p>Aktienoptionen</p>
<p>Regelung für Tantiemen</p>
<p>Verrerbbarkeit</p>
<p>Zeugnisabsprache</p>
<p class=""><a href="http://www.xn--fachanwalt-arbeitsrecht-dsseldorf-gqd.de/kuendigung-anwalt/" target="_blank" rel="noopener">Rücknahme der Kündigung mit Abwicklung</a></p>
<p>Abfindungszahlungen im Steuer und Sozialversicherungsrecht</p>
<p><a href="http://www.xn--fachanwalt-arbeitsrecht-dsseldorf-gqd.de/sozialplan/" target="_blank" rel="noopener">Sozialplanabfindungen</a></p>
<p>Aufhebungsklauseln</p>
<p>Betriebsgeheimnis Regelungen zum Firmenwagen</p>
<p>Sachbezug</p>
<p>Regelung zur Kundenumwerbung</p>
<p>Verschwiegenheit</p>
<p>Gesamterledigung</p>
<p>vertragliches Wettbewerbsverbot Steuerrechtliche Gestaltung / Fünftel-Regelung</p>
<p>Werbungskostenabzug von Anwalts und Gerichtskosten nach BFH</p>
<p>Anrechnung von Abfindung auf Arbeitslosengeld, Vergleichsregelung</p>
<p>Sperrzeit und Sperrzeitausgleich</p>
<p>Verkürzungsoption</p>
<p>Sprachregelung</p>
<p>Regelung zum Kostenausgleich</p>
<p><a href="http://www.xn--fachanwalt-arbeitsrecht-dsseldorf-gqd.de/streitwertkatalog/" target="_blank" rel="noopener">Abfindungszahlung bewirken regelmäßig keine Erhöhung des Streitwertes</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-size: 16px;">Abfindung</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Oft von zentraler Bedeutung im Rahmen der Verhandlung von Aufhebungsverträgen ist die Höhe der finanziellen Kompensation (Abfindung), die der Arbeitgeber für den Verlust des sozialen Besitzstandes zahlt. Dabei spiegelt die Höhe der Abfindung maßgeblich das Trennungsinteresse der Arbeitgeberseite wieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-size: 16px;">Anrechnung der Abfindung auf das Arbeitslosengeld</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Daher haben Arbeitnehmer trotz Zahlung einer Abfindung den vollen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Die Zahlung der Abfindung wird nicht auf die Sozialleistungen angerechnet. Von diesem Grundsatz gibt es Ausnahmen. vereinbart der Arbeitnehmer vorzeitig aus dem Betrieb aus und wird in diesem Zusammenhang die ordentliche Kündigungsfrist nicht eingehalten, ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld bis zum Ablauf der Kündigungsfrist.</p>
<h4><span style="font-size: 13px;">Hinweise zu Abfindung Aufhebungsvertrag von Rechtsanwalt Joachim Schrader, Fachanwalt für Arbeitsrecht Düsseldorf, Fachanwalt für Steuerrecht Düsseldorf</span></h4></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Streitwertkatalog</title>
		<link>https://www.xn--fachanwalt-baurecht-dsseldorf-5bd.de/streitwertkatalog/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schrader]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2016 15:06:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Streitwertkalalog für die Arbeitsgerichtsbarkeit Streitwertkatalog VORBEMERKUNG Streitwertkatalog für die Arbeitsgerichtsbarkeit überarbeitete Fassung 5. April 2016 Auf der Basis der ersten Fassung eines einheitlichen Streitwertkatalogs für die Arbeitsgerichtsbarkeit aus dem Jahre 2013 hat die Streitwertkommission unter Auswertung der Stellungnahmen und Vorschläge aus der Anwaltschaft, von Seiten der Gewerkschaften und der Arbeitgeberverbände, von Seiten der Versicherungswirtschaft und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-size: 16px;">Streitwertkalalog für die Arbeitsgerichtsbarkeit</span></h2>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><strong>Streitwertkatalog</strong></p>
<p>VORBEMERKUNG</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Streitwertkatalog für die Arbeitsgerichtsbarkeit überarbeitete Fassung 5. April 2016</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Auf der Basis der ersten Fassung eines einheitlichen Streitwertkatalogs für die Arbeitsgerichtsbarkeit aus dem Jahre 2013 hat die Streitwertkommission unter Auswertung der Stellungnahmen und Vorschläge aus der Anwaltschaft, von Seiten der Gewerkschaften und der Arbeitgeberverbände, von Seiten der Versicherungswirtschaft und aus der Richterschaft eine überarbeitete Fassung des Streitwertkatalogs erstellt. Daher soll auch künftig ein Streitwertkatalog weiter entwickelt werden.</p>
<p>Der Streitwertkatalog kann selbstverständlich nur praktisch wichtige Fallkonstellationen aufgreifen, ebenso selbstverständlich sind die darin enthaltenen Bewertungsvorschläge zugeschnitten auf die entsprechenden typischen Fallkonstellationen. Die Aussagen des Katalogs sind verfahrensbezogen zu sehen und gelten nicht verfahrensübergreifend.</p>
<p>Trotz dieser Einschränkungen versteht sich der Streitwertkatalog als Angebot auf dem Weg zu einer möglichst einheitlichen Wertrechtsprechung in Deutschland, im Interesse der Rechtssicherheit und Rechtsklarheit für alle Beteiligten. Er beansprucht jedoch keine Verbindlichkeit.</p>
<p>I. URTEILSVERFAHREN</p>
</div>
</div>
<table>
<colgroup>
<col />
<col /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Nr.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Gegenstand</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>1.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><a href="http://www.xn--fachanwalt-arbeitsrecht-dsseldorf-gqd.de/abfindung-anwalt/" target="_blank" rel="noopener">Abfindung</a> und Auflösungsantrag, tarifliche Abfindung, <a href="http://www.xn--fachanwalt-arbeitsrecht-dsseldorf-gqd.de/sozialplan/" target="_blank" rel="noopener">Sozialplanabfindung</a>, Nachteilsausgleich</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Wird im Kündigungsrechtsstreit eine gerichtliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses beantragt (§§ 9, 10 KSchG; § 13 Abs. 1 S. 3 – 5, Abs. 2 KSchG; § 14 Abs. 2 S. 2 KSchG), führt dies nicht zu einer Werterhöhung.<br />
Wird in der Rechtsmittelinstanz isoliert über die Auflösung gestritten, gilt § 42 Abs. 2 S. 1 GKG; wird isoliert über die Abfindungshöhe gestritten, ist maßgebend der streitige Differenzbetrag, höchstens jedoch das Vierteljahresentgelt.</p>
<p>Eine im Vergleich vereinbarte Abfindung in entsprechender Anwendung der §§ 9, 10 KSchG ist nicht streitwerterhöhend; Vereinbarungen über andere Abfindungen oder einen Nachteilsausgleich im Vergleich können hingegen zu einer Werterhöhung führen.<br />
Wird hingegen über eine Sozialplanabfindung, über eine tarifliche Abfindung oder über einen Fall des Nachteilsausgleichs nach § 113 Abs. 1 BetrVG gestritten, richtet sich der Wert nach dem streitigen Betrag. Ggf. ist das zum Hilfsantrag (siehe I. Nr. 18) Ausgeführte zu beachten.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>2.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Abmahnung</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>2.1</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Der Streit über eine Abmahnung wird – unabhängig von der Anzahl und der Art der darin enthaltenen Vorwürfe und unabhängig von dem Ziel der Klage (Entfernung, vollständige Entfernung, ersatzlose Entfernung, Zurücknahme/Widerruf, Feststellung der Unwirksamkeit) – mit 1 Monatsvergütung bewertet.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>2.2</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Mehrere in einem Verfahren angegriffene Abmahnungen werden mit maximal dem Vierteljahresentgelt bewertet.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>3.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Abrechnung</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Reine Abrechnung nach § 108 GewO, gegebenenfalls auch kumulativ mit einer Vergütungsklage: 5 % der Vergütung für den geltend gemachten Abrechnungszeitraum.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div class="page" title="Page 2">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Streitwertkatalog Seite 2</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>4. Änderungskündigung &#8211; bei Annahme unter Vorbehalt &#8211; und sonstiger Streit über den Inhalt des Arbeitsverhältnisses:</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>4.1 1 Monatsvergütung bis zu einem Vierteljahresentgelt je nach dem Grad der Vertragsänderung.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>4.2 Bei Änderungskündigungen mit Vergütungsänderung oder sonstigen messbaren wirtschaftlichen Nachteilen: 3-fache Jahresdifferenz, mindestens 1 Monatsvergütung, höchstens die Vergütung für ein Vierteljahr.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>5. Altersteilzeitbegehren</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Bewertung entsprechend I. Nr. 4.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>6. Annahmeverzug</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Wird in einer Bestandsstreitigkeit im Wege der unbedingten Klagehäufung fällige Annahmeverzugsvergütung geltend gemacht, bei der die Vergütung vom streitigen Fortbestand des Arbeitsverhältnisses abhängt, so besteht nach dem Beendigungszeitpunkt eine wirtschaftliche Identität zwischen Bestandsstreit und Annahmeverzug. Nach § 45 Abs. 1 S. 3 GKG findet keine Wertaddition statt. Der höhere Wert ist maßgeblich.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>7. Arbeitspapiere</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>7.1 Handelt es sich hierbei nur um reine Bescheinigungen z.B. hinsichtlich sozialversicherungsrechtlicher Vorgänge, Urlaub oder Lohnsteuer: pro Arbeitspapier 10 % einer Monatsvergütung.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>7.2 Nachweis nach dem Nachweisgesetz: 10 % einer Monatsvergütung.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>8. Arbeitszeitveränderung</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Bewertung entsprechend I. Nr. 4.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>9. Auflösungsantrag nach dem KSchG</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Dazu wird auf I. Nr. 1 verwiesen.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>10. Auskunft/Rechnungslegung/Stufenklage<br />
(für leistungsabhängige Vergütung z.B. Provision oder Bonus):</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>10.1 Auskunft (isoliert): von 10 % bis 50 % der zu erwartenden Vergütung, je nach Bedeutung der Auskunft für die klagende Partei im Hinblick auf die Durchsetzung des Zahlungsanspruchs.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>10.2 Eidesstattliche Versicherung (isoliert): 10 % der Vergütung.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Zahlung: Nennbetrag (ggf. nach der geäußerten Erwartung der klagenden Partei, unter 10.3 Berücksichtigung von § 44 GKG).</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>11. Befristung, sonstige Beendigungstatbestände</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Für den Streit über die Wirksamkeit einer Befristungsabrede, einer auflösenden Bedingung, einer Anfechtung des Arbeitsvertrags, einer Eigenkündigung und eines Auflösungs- oder Aufhebungsvertrags gelten die Bewertungsgrundsätze der I. Nrn. 19 und 20 sowie der Nr. 17.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
</div>
<div class="page" title="Page 3">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Streitwertkatalog Seite 3</p>
<table>
<colgroup>
<col />
<col /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>12.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Beschäftigungsanspruch</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>1 Monatsvergütung.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>13.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Betriebsübergang</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Bestandsschutzklage gegen Veräußerer und Feststellungs- bzw. Bestandsschutzklage gegen Erwerber: allein Bewertung der Beendigungstatbestände nach I. Nrn. 11, 19 und 20, keine Erhöhung nur wegen subjektiver Klagehäufung (also z.B. bei Klage gegen eine Kündigung des Veräußerers und Feststellungsklage gegen Erwerber im selben Verfahren: Vergütung für ein Vierteljahr).</p>
<p>Bestandsschutzklage gegen Veräußerer und Beschäftigungsklage / Weiterbeschäftigungsklage gegen Erwerber: Bewertung nach I. Nrn. 11, 12, 19 und 20, keine Erhöhung allein wegen subjektiver Klagehäufung (also z.B. bei Klage gegen eine Kündigung des Veräußerers und Beschäftigungsklage gegen Erwerber im selben Verfahren): 4 Monatsvergütungen.</p>
<p>Alleiniger Streit in Rechtsmittelinstanz über Bestand Arbeitsverhältnis mit Betriebserwerber: Vergütung für ein Vierteljahr.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>14.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Direktionsrecht – Versetzung</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Von in der Regel 1 Monatsvergütung bis zu einem Vierteljahresentgelt, abhängig vom Grad der Belastungen aus der Änderung der Arbeitsbedingungen für die klagende Partei.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>15.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Einstellungsanspruch/Wiedereinstellungsanspruch</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Die Vergütung für ein Vierteljahr; ggf. unter Berücksichtigung von I. Nr. 18.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>16.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Einstweilige Verfügung</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>16.1</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Bei Vorwegnahme der Hauptsache: 100 % des allgemeinen Wertes.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>16.2</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Einstweilige Regelung: Je nach Einzelfall, i.d.R. 50 % des Hauptsachestreitwerts.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>17.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Feststellungsantrag, allgemeiner (Schleppnetzantrag):</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>17.1</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Allgemeiner Feststellungsantrag isoliert: höchstens Vergütung für ein Vierteljahr.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>17.2</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Allgemeiner Feststellungsantrag neben punktuellen Bestandsschutzanträgen (Schleppnetzantrag): keine zusätzliche Bewertung (arg. § 42 Abs. 2 S. 1 GKG).</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>18.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Hilfsantrag</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Auch uneigentlicher/unechter Hilfsantrag: Es gilt § 45 Abs. 1 S. 2 und 3 GKG.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>19.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><a href="http://www.xn--fachanwalt-arbeitsrecht-dsseldorf-gqd.de/kuendigung-muendlich-gueltig/" target="_blank" rel="noopener">Kündigung</a> (eine)</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Die Vergütung für ein Vierteljahr, es sei denn unter Auslegung des Klageantrags und der Klagebegründung ist nur ein Fortbestand des Arbeitsverhältnisses von unter 3 Monaten im Streit (dann entsprechend geringerer Wert).</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
</div>
<div class="page" title="Page 4">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Streitwertkatalog Seite 4</p>
<p>20.</p>
</div>
</div>
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Kündigungen (mehrere):</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>20.1</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Außerordentliche Kündigung, die hilfsweise als ordentliche erklärt wird (einschließlich Umdeutung nach § 140 BGB): höchstens die Vergütung für ein Vierteljahr, unabhängig davon, ob sie in einem oder in mehreren Schreiben erklärt werden.</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>20.2</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Mehrere Kündigungen ohne Veränderung des Beendigungszeitpunktes: keine Erhöhung.</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>20.3</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Folgekündigungen mit Veränderung des Beendigungszeitpunktes: Für jede Folgekündigung die Entgeltdifferenz zwischen den verschiedenen Beendigungszeitpunkten, maximal jedoch die Vergütung für ein Vierteljahr für jede Folgekündigung. Die erste Kündigung &#8211; bewertet nach den Grundsätzen der I. Nr. 19 &#8211; ist stets die mit dem frühesten Beendigungszeitpunkt, auch wenn sie später ausgesprochen und später angegriffen wird.</p>
<p>Die Grundsätze des Absatzes 1 gelten jeweils für die betreffende Instanz. Fallen Klagen gegen einzelne Kündigungen im Laufe des Verfahrens in einer Instanz weg, gelten die Grundsätze des ersten Absatzes ab diesem Zeitpunkt für die in dieser Instanz verbleibenden Kündigungen.</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>21.</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Rechnungslegung: siehe Auskunft (I. Nr. 10.)</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>22.</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Vergleichsmehrwert</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>22.1</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Ein Vergleichsmehrwert fällt nur an, wenn durch den Vergleichsabschluss ein weiterer Rechtsstreit und/oder außergerichtlicher Streit erledigt und/oder die Ungewissheit über ein Rechtsverhältnis beseitigt werden. Der Wert des Vergleichs erhöht sich nicht um den Wert dessen, was die Parteien durch den Vergleich erlangen oder wozu sie sich verpflichten.</p>
<p>Beispiele:</p>
<ol>
<li>22.1.1  Die Veränderung des Beendigungszeitpunkts führt (auch bei Verknüpfung mit einer Erhöhung des Abfindungsbetrages &#8211; Turbo- oder Sprinterklausel) nicht zu einem Vergleichsmehrwert.</li>
<li>22.1.2  Wird im Rahmen eines Abmahnungsrechtsstreits oder des Streits über eine Versetzung die Beendigung des Arbeitsverhältnisses vereinbart, ist dies zusätzlich nach I. Nr. 19 zu bewerten.</li>
<li>22.1.3  Typischer Weise wird das Merkmal der „Ungewissheit“ insbesondere bei Vereinbarung eines Arbeitszeugnisses mit inhaltlichen Festlegungen zum Leistungs- und Führungsverhalten in einem Rechtsstreit über eine auf Verhaltens- oder Leistungsmängel gestützte Kündigung gegeben sein; dies ist zusätzlich nach I. Nr. 25 zu bewerten.</li>
<li>22.1.4  Nur wenn eine Partei sich eines Anspruchs auf oder eines Rechts zur Freistellung berühmt hat, wird die Freistellungsvereinbarung mit bis zu 1 Monatsvergütung</li>
</ol>
<p>(unter Anrechnung des Werts einer Beschäftigungs- oder Weiterbeschäftigungsklage) bewertet. Die Freistellung wird nur zukunftsbezogen ab dem Zeitpunkt des Vergleichsabschlusses berücksichtigt, etwaige Zeiten einer Freistellung zuvor spielen keine Rolle.</p>
<p>22.1.5 Ausgleichsklauseln erhöhen den Vergleichswert nur, wenn durch sie ein streitiger oder ungewisser Anspruch erledigt wird.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="page" title="Page 5">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>II. BESCHLUSSVERFAHREN</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Streitwertkatalog Seite 5</p>
<table>
<colgroup>
<col />
<col /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>22.2</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Ist ein Anspruch unstreitig und gewiss, aber seine Durchsetzung ungewiss, wird das Titulierungsinteresse mit 20 % des Wertes des Anspruches bewertet.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>23.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Weiterbeschäftigungsantrag incl. Anspruch nach § 102 Abs. 5 BetrVG</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>1 Monatsvergütung.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>24.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Wiedereinstellungsanspruch: siehe Einstellungsanspruch (I. Nr. 15.)</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>25.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Zeugnis</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>25.1</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Erteilung oder Berichtigung eines einfachen Zeugnisses: 10 % einer Monatsvergütung.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>25.2</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Erteilung oder Berichtigung eines qualifizierten Zeugnisses:<br />
1 Monatsvergütung, und zwar unabhängig von Art und Inhalt eines Berichtigungsverlangens, auch bei kurzem Arbeitsverhältnis.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>25.3</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Zwischenzeugnis: Bewertung wie I. Nr. 25.2. Wird ein Zwischen- und ein Endzeugnis (kumulativ oder hilfsweise) im Verfahren verlangt: Insgesamt 1 Monatsvergütung.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
<table>
<colgroup>
<col />
<col /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Nr.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Verfahrensgegenstand</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>1.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Betriebsänderung/Personalabbau</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>1.1</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Realisierung des Verhandlungsanspruchs: Ausgehend vom Hilfswert nach § 23 Abs. 3 S. 2 RVG wird gegebenenfalls unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalles, z.B. Inhalt und Bedeutung der Regelungsfrage, eine Erhöhung bzw. ein Abschlag vorgenommen.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>1.2</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Unterlassung der Durchführung einer Betriebsänderung: Ausgehend von II Nr. 1.1 erfolgt eine Erhöhung nach der Staffelung von II. Nr. 13.7.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>2.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Betriebsratswahl</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>2.1</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Bestellung des Wahlvorstands: Ausgehend vom Hilfswert des § 23 Abs. 3 S. 2 RVG kann abhängig vom Gegenstand des Mitbestimmungsrechts und der Bedeutung des Einzelfalls sowie des Aufwands eine Herauf- oder Herabsetzung erfolgen; bei zusätzlichem Streit über die Größe des Wahlvorstandes bzw. Einzelpersonen: Erhöhung jeweils um 1/2 Hilfswert nach § 23 Abs. 3 S. 2 RVG.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>2.2</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Maßnahmen innerhalb des Wahlverfahrens (incl. einstweilige Verfügungen) z.B.:<br />
Abbruch der Wahl: 1/2 Wert der Wahlanfechtung (siehe II. Nr. 2.3).<br />
Zurverfügungstellung von Unterlagen (auch Herausgabe der Wählerlisten): 1/2 Hilfswert von § 23 Abs. 3 S. 2 RVG.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>2.3</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Wahlanfechtung (incl. Prüfung der Nichtigkeit der Wahl):<br />
ausgehend vom doppelten Hilfswert nach § 23 Abs. 3 S. 2 RVG, Steigerung nach der Staffel gemäß § 9 BetrVG mit jeweils 1/2 Hilfswert.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div class="page" title="Page 6">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Streitwertkatalog Seite 6</p>
</div>
</div>
<table>
<tbody>
<tr>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>3. Betriebsvereinbarung</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Ausgehend vom Hilfswert nach § 23 Abs. 3 S. 2 RVG wird gegebenenfalls unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalles, z.B. Inhalt und Bedeutung der Regelungsfrage, eine Erhöhung bzw. ein Abschlag vorgenommen.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>4. Einigungsstelle, Einsetzung nach § 100 ArbGG bei Streit um:</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>4.1 Offensichtliche Unzuständigkeit: Höchstens Hilfswert nach § 23 Abs. 3 S. 2 RVG.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>4.2 Person des Vorsitzenden: Grundsätzlich 1/4 Hilfswert nach § 23 Abs. 3 S. 2 RVG.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>4.3 Anzahl der Beisitzer: Grundsätzlich insgesamt 1/4 Hilfswert nach § 23 Abs. 3 S. 2 RVG.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>5. Einigungsstelle, Anfechtung des Spruchs</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Ausgehend vom Hilfswert nach § 23 Abs. 3 S. 2 RVG wird gegebenenfalls unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls, z.B. Inhalt und Bedeutung der Regelungsfrage, eine Erhöhung bzw. ein Abschlag vorgenommen.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>6. Einigungsstelle, Anfechtung des Spruchs über Sozialplan</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>6.1 Macht der Arbeitgeber eine Überdotierung geltend, dann entspricht der Wert des Verfahrens der vollen Differenz zwischen dem festgesetzten Volumen und der von ihm als angemessen erachteten Dotierung.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>6.2 Beruft sich der anfechtende Betriebsrat nur auf eine Unterdotierung, dann finden die Grundsätze von § 23 Abs. 3 S. 2 RVG Anwendung.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>7. Einstweilige Verfügung</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>7.1 Bei Vorwegnahme der Hauptsache: 100 % des allgemeinen Wertes.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>7.2 Einstweilige Regelung: Je nach Einzelfall, i.d.R. 50 % des Hauptsachestreitwerts.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>8. Freistellung eines Betriebsratsmitglieds</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>8.1 Freistellung von der Arbeitspflicht im Einzelfall (§ 37 Abs. 2 und 3 BetrVG):<br />
Bewertung nach § 23 Abs. 3 S. 2 RVG, abhängig von Anlass und Dauer der Freistellung kann eine Herauf- oder Herabsetzung des Wertes erfolgen.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>8.2 Zusätzliche Freistellung (§ 38 BetrVG): Ausgehend vom doppelten Hilfswert des § 23 Abs. 3 S. 2 RVG kann abhängig von der Bedeutung des Einzelfalls sowie des Aufwands eine Herauf- oder Herabsetzung erfolgen.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>9. Informations- und Beratungsansprüche</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>9.1 Ausgehend vom Hilfswert des § 23 Abs. 3 S. 2 RVG kann abhängig vom Gegenstand des Mitbestimmungsrechts und der Bedeutung des Einzelfalls sowie des Aufwands eine Herauf- oder Herabsetzung des Wertes erfolgen.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div class="page" title="Page 7">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Streitwertkatalog Seite 7</p>
</div>
</div>
<table>
<colgroup>
<col />
<col /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>9.2</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Sachverständige / Auskunftsperson:<br />
Nichtvermögensrechtliche Streitigkeit: Es ist vom Hilfswert nach § 23 Abs. 3 S. 2 RVG auszugehen, einzelfallabhängig kann eine Herauf- oder Herabsetzung erfolgen.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>10.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Mitbestimmung in sozialen Angelegenheiten</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Streit über das Bestehen eines Mitbestimmungsrechts:<br />
Ausgehend vom Hilfswert des § 23 Abs. 3 S. 2 RVG kann abhängig vom Gegenstand des Mitbestimmungsrechts und der Bedeutung des Einzelfalls (organisatorische und wirtschaftliche Auswirkungen, Anzahl der betroffenen Arbeitnehmer u.a.) eine Herauf- oder Herabsetzung des Wertes ohne Staffelung erfolgen.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>11.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Mitbestimmung in wirtschaftlichen Angelegenheiten</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Siehe II. Nr. 1.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>12.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Nichtigkeit einer Betriebsratswahl</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Siehe Betriebsratswahl (II. Nr. 2.3).</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>13.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Personelle Einzelmaßnahmen nach §§ 99, 100, 101 BetrVG</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>13.1</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Grundsätzliches: Es handelt sich um nichtvermögensrechtliche Angelegenheiten; entscheidend sind die Aspekte des Einzelfalles, z.B. die Dauer und Bedeutung der Maßnahme und die wirtschaftlichen Auswirkungen, die zur Erhöhung oder Verminderung des Wertes führen können.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>13.2</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Einstellung:<br />
Als Anhaltspunkte für die Bewertung können dienen:</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>13.2.1</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>der Hilfswert von § 23 Abs. 3 S. 2 RVG oder</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>13.2.2</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>die Regelung von § 42 Abs. 2 S. 1 GKG, wobei eine Orientierung am 2-fachen Monatsverdienst des Arbeitnehmers sachgerecht erscheint.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>13.3</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Eingruppierung/Umgruppierung:</p>
<p>Die Grundsätze zu II. Nr. 13.1 und 13.2 gelten unter Berücksichtigung des Einzelfalles auch bei diesem Mitbestimmungsrecht, wobei bei der Wertung gemäß II. Nr. 13.2.2 die Orientierung an § 42 Abs. 2 S. 2 GKG vorzunehmen ist. Bei der 36-fachen Monatsdifferenz erfolgt ein Abschlag i.H.v. 25 % wegen der nur beschränkten Rechtskraftwirkung des Beschlussverfahrens für den fraglichen Arbeitnehmer.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>13.4</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Versetzung</p>
<p>Je nach Bedeutung der Maßnahme Hilfswert (bei Vorgehensweise nach II. Nr. 13.2.1) oder Bruchteil davon bzw. (bei Vorgehensweise nach II Nr. 13.2.2) 1 bis 2 Monatsgehälter, angelehnt an die für eine Versetzung im Urteilsverfahren genannten Grundsätze.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>13.5</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Das Verfahren nach § 100 BetrVG wird mit dem 1/2 Wert des Verfahrens nach § 99 Abs. 4 BetrVG bewertet.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>13.6</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Das Verfahren nach § 101 BetrVG wird als eigenständiges Verfahren wie das Verfahren nach § 99</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div class="page" title="Page 8">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Streitwertkatalog Seite 8</p>
</div>
</div>
<table>
<colgroup>
<col />
<col /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Abs. 4 BetrVG bzw. nach § 100 BetrVG bewertet.</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Als kumulativer Antrag in einem Verfahren mit 1/2 Wert des Verfahrens nach § 99 Abs. 4 bzw. 100 BetrVG.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>13.7</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Bei Massenverfahren (objektive Antragshäufung) mit wesentlich gleichem Sachverhalt, insbesondere bei einer einheitlichen unternehmerischen Maßnahme und parallelen Zustimmungsverweigerungsgründen und/oder vergleichbaren Eingruppierungsmerk malen, erfolgt – ausgehend von vorgenannten Grundsätzen – ein linearer Anstieg des Gesamtwertes, wobei als Anhaltspunkt folgende Staffelung für eine Erhöhung angewendet wird:</p>
<ul>
<li>–  beim 2. bis einschließlich 20. parallel gelagerten Fall wird für jeden Arbeitnehmer der für den Einzelfall ermittelte Ausgangswert mit 25 % bewertet,</li>
<li>–  beim 21. bis einschließlich 50. parallel gelagerten Fall wird für jeden Arbeitnehmer der für den Einzelfall ermittelte Ausgangswert mit 12,5 % bewertet,– ab dem 51. parallel gelagerten Fall wird für jeden Arbeitnehmer der Ausgangswert mit 10 % bewertet.</li>
</ul>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>14.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Sachmittel – Kostenerstattung nach § 40 BetrVG</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>14.1</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Vermögensrechtliche Streitigkeit: Entscheidend ist die Höhe der angefallenen Kosten/des Wertes der Aufwendungen; bei dauernden Kosten, z.B. Mietzinszahlungen: Max. 36 Monatsaufwendungen.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>14.2</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Schulungskosten:<br />
Vermögensrechtliche Streitigkeit: Entscheidend ist die Höhe der Schulungskosten, inklusive Fahrtkosten.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>15.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Unterlassungsanspruch</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Sowohl für den allgemeinen Unterlassungsanspruch als auch den Anspruch nach § 23 Abs. 3 BetrVG:<br />
Festsetzung entsprechend dem Wert des streitigen Mitbestimmungs- oder Mitwirkungsrechts.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>16.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Zuständigkeitsstreitigkeiten/Kompetenzabgrenzung</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>16.1</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Abgrenzung Zuständigkeit Betriebsratsgremien:<br />
Ausgehend vom Hilfswert nach § 23 Abs. 3 S. 2 RVG kann unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalles eine Erhöhung bzw. ein Abschlag in Betracht kommen.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>16.2</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Abgrenzung Betrieb / gemeinsamer Betrieb / Betriebsteil:<br />
Ausgehend vom Hilfswert nach § 23 Abs. 3 S. 2 RVG kann unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalles eine Erhöhung bzw. ein Abschlag in Betracht kommen.</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>17.</p>
</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Zustimmungsersetzungsantrag (§ 103 BetrVG)</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Vergütung des betroffenen Arbeitnehmers für ein Vierteljahr (wegen der Rechtskraftwirkung).</p>
</div>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Allgemeiner Hinweis:</p>
<p>Personenbezogene Bezeichnungen beziehen sich auf beide Geschlechter. Zur besseren Lesbarkeit wird im Text nur die männliche Form verwendet.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
<h3><span style="font-size: 13px;">Hinweise zum neuen Streitwertkatalog im arbeitsgerichtlichen Verfahren von Rechtsanwalt Joachim Schrader, Fachanwalt für Arbeitsrecht Düsseldorf</span></h3>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kündigung mündlich gültig</title>
		<link>https://www.xn--fachanwalt-baurecht-dsseldorf-5bd.de/kuendigung-muendlich-gueltig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schrader]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2016 19:26:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.xn--fachanwalt-arbeitsrecht-dsseldorf-gqd.de/?p=40</guid>

					<description><![CDATA[Kündigung mündlich gültig? Nachfolgend erhalten Sie eine kurze aber praxisnahe Information zu dem Themenbereich Kündigung des Arbeitsvertrags und zu der Frage, ist eine Kündigung mündlich gültig: wie ist eine Kündigung auszusprechen? Form der Kündigung  muss eine Kündigung zu gehen? Zugang der Kündigung wer muss die Kündigung aussprechen? Kündigungsberechtigung welche Fristen sind zu beachten Fristen Kündigung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-size: 16px;">Kündigung mündlich gültig?</span></h2>
<p>Nachfolgend erhalten Sie eine kurze aber praxisnahe Information zu dem Themenbereich Kündigung des Arbeitsvertrags und zu der Frage, ist eine Kündigung mündlich gültig:</p>
<ul>
<li>wie ist eine Kündigung auszusprechen?
<ul>
<li>Form der Kündigung</li>
</ul>
</li>
<li> muss eine Kündigung zu gehen?
<ul>
<li>Zugang der Kündigung</li>
</ul>
</li>
<li>wer muss die Kündigung aussprechen?
<ul>
<li>Kündigungsberechtigung</li>
</ul>
</li>
<li>welche Fristen sind zu beachten
<ul>
<li>Fristen</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h3><span style="font-size: 14px;"><strong>Kündigung mündlich gültig oder unwirksam?</strong></span></h3>
<p>Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz hat in seiner Entscheidung vom 8. Februar 2012 Aktenzeichen 8SA318/11 entschieden, dass auch eine mündlich erklärte Kündigung rechtswirksam sein kann. In dem Orientierungssatz der Entscheidung heißt es:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Ein Arbeitnehmer, der eine fristlose Kündigung mehrmals-und zwar entgegen den Vorhaltungen der anderen Seite – ernsthaft und nicht nur einmalig spontan ausgesprochen hat, sich sodann nachträglich jedoch auf die Unwirksamkeit der eigenen Erklärung beruft, verhält sich treuwidrig. Dem Arbeitnehmer ist es daher nach Treu und Glauben verwehrt, sich zu seinem Vorteil auf Rechtsvorschriften zu berufen (hier: berufen auf das Fehlen eines wichtigen Kündigungsgrundes im Sinne von § 626 BGB sowie auf die Nichteinhaltung der Schriftform), die er selbst missachtet hat.</em></p>
<p>Im Grundsatz gilt auch für die Kündigungserklärung die Schriftform in § 623 BGB. Der Arbeitnehmer hatte jedoch nicht nur einmal, sondern mehrfach eine (mündliche) Kündigung gegenüber dem Arbeitgeber erklärt. Das Gericht entschied, dass das zwischen den Parteien bestehende Arbeitsverhältnis durch die außerordentliche Kündigung des Arbeitnehmers beendet worden war. Und zwar durch die (mündlich erklärte) fristlose Kündigung mit sofortiger Wirkung. Dem Arbeitnehmer war es nach Treu und Glauben § 242 BGB verwehrt, sich auf das Fehlen eines wichtigen Grundes § 626 BGB und die Nichteinhaltung der Schriftform § 623 BGB auf die Unwirksamkeit der eigenen Kündigung zu berufen.</p>
<h3><span style="font-size: 14px;">Grundsätzlich Schriftform erforderlich, § 623 BGB</span></h3>
<p>Ein Arbeitnehmer, der wie in diesem Fall die fristlose Kündigung mehrmals und zwar entgegen den Vorhaltungen der anderen Seite ernsthaft und nicht nur einmalig spontan ausgesprochen hat, sich sodann nachträglich jedoch auf die Unwirksamkeit der eigenen Erklärung beruft, verhält sich treuwidrig (vergleiche <a href="http://www.bundesarbeitsgericht.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesarbeitsgericht</a> Entscheidung vom 4.12.1997).</p>
<h4>Kurzbeitrag:</h4>
<h2><span style="font-size: 14px;">&#8222;Kündigung mündlich gültig&#8220;?</span></h2>
<h4>Informationen zum Bereich Mündliche Kündigung von Rechtsanwalt Joachim Schrader, Fachanwalt für Arbeitsrecht Düsseldorf</h4>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
